Tragen wir Sorge zu Tier und Umwelt …

… und hinterfragen die Folgen unseres Handelns. Die Zeit drängt.

Aktuelles Beispiel Tierpelze

Es ist auffallend, wie viele Menschen, gar Kleinkinder mit Jacken, Mützen usw. mit Pelzapplikationen tierischer Herkunft unterwegs sind. Sie dienen in der Regel als Verzierung, auf die problemlos verzichtet werden kann.

Das Covid-19 Virus zeigt, was passiert, wenn Tiere unter abscheulichsten Bedingungen gehalten werden. Dänemark hat im Herbst 2020 über 17 Millionen Nerze vergast und viele davon noch lebendig in Gruben gekippt, weil bei den geschundenen Geschöpfen Covid nachgewiesen wurde. Die Angst vor den mutierten Viren der Nerze zurück zum Menschen brachte dieses Elend zu Tage.

Quelle: Beobachter. Käfige übereinander gestapelt, So regnet Kot und Urin auf die Tiere herab.
Quelle: Beobachter. Aus einer italienischen Zuchtfarm in der Lombardei.
Ursprung von Covid-19?

Es ist von enormer Wichtigkeit zu verstehen, dass durch den Kauf von Pelzartikeln unermessliches Tierleid verursacht wird und wir uns wortwörtlich in Lebensgefahr bringen.

Die massiven Folgekosten einer verantwortungslosen Tierindustrie trägt schlussendlich die Allgemeinheit – bis hin zur Zerstörung von Existenzen bei Mensch und Tier.

Die Dänen gruben die Nerze zum Teil wieder aus, da das Grundwasser kontaminiert wurde.

NAG-Event 2017

Vor über 20 Jahren gründete Nicole Thakuri-Wick das Kinderheim NAG (Home of New Hopes) in Kathmandu, Nepal.

Die Erfolgsgeschichte ist bewundernswert. Die Schule des Heims ist staatlich anerkannt und bietet eine Qualität, die weit über die öffentlichen Ausbildungsstätten hinausgeht. Ein zentraler Schwerpunkt stellt die Gleichberechtigung der Geschlechter dar. Denn vor allem die Frauenrechte werden in Nepal mit Füssen getreten.

Jedes Jahr findet der NAG-Event statt, an welchem die UnterstützerInnen des Heims und Interessierte über die neuesten Entwicklungen informiert werden.

Filmbeitrag über die Aufnahmeprüfung am NAG

Weitere Infos vom Anlass des 7. Mai 2017 finden Sie auf der NAG-Webseite

www.nagnepal.org

 

Im Züri-Zoo

Für mich stellt der Masoala-Regenwald das absolute High-Light des Zürcher Zoos dar. Eine eindrückliche Anlage, die 2003 ihren Anfang nahm:

Sonnenbad

Auf Abwegen

Hunger

Roter Vari

Riesenschildkröten

Chamäleon

Eröffnung: 30. Juni 2003
Fläche: 11’000 Quadratmeter
Tiere: über 50 Wirbeltierarten
Kosten: CHF 52 Mio.

Wiederaufforstung

Infolge der Indien-Blockade wurde letzten Winter kaum mehr Gas nach Nepal geliefert. Viele mussten daher Holz zum Kochen und Heizen verwenden, welches nun dringend wieder aufgeforstet werden muss.

NAGs sechste Klasse hat sich diesem Problem angenommen. Jede Woche werden neue Pflanzen gesetzt und das Land von Müll befreit.

GreenRevo (8)

GreenRevo (5)

Weitere Fotos auf www.nagnepal.org

Unterwegs im Distrikt Nuwakot

Nuwakot ist einer der 75 Distrikte Nepals und liegt in der Zone Bagmati, die ihren Namen vom gleichnamigen Fluss erhielt. In dieser ländlich geprägten Region ist die Bevölkerung nach wie vor auf Hilfe angewiesen.

Das Ärzteteam des NAG setzt die Hilfseinsätze in ländlichen Gebieten bis auf weiteres fort. Die folgenden Impressionen stammen von dieser Hilfsaktion in einem Dorf im Distrikt Nuwakot.

Distrikt Nuwakot
Distrikt Nuwakot

Die Unterkünfte bestehen aus provisorisch zusammengeschusterten Holzverschlägen, die keinen Schutz vor den winterlichen Temperaturen bieten.

Hütten
Kein Schutz im Winter

In diesem Distrikt leistet das NAG-Team mit der Ärztin Sapana einen weiteren Hilfseinsätz. Am Beispiel von Sapana zeigt sich, dass sich der unermüdliche Einsatz von Nicole Wick-Takhuri für ihr Kinderheim NAG mehr als gelohnt hat, welches sie vor über 20 Jahren in Kathmandu ins Leben gerufen hatte. Dank ihres Heims können nun viele Menschen von gut ausgebildeten Jugendlichen profitieren, wie eben Sapana.

Ohne die Hilfsleistungen aus privaten Anstrengungen wäre die Lage noch katastrophaler als sie ohnehin schon ist.

Weitere Informationen zum NAG finden sich auf der Homepage.