Tragen wir Sorge zu Tier und Umwelt …

… und hinterfragen die Folgen unseres Handelns. Die Zeit drängt.

Aktuelles Beispiel Tierpelze

Es ist auffallend, wie viele Menschen, gar Kleinkinder mit Jacken, Mützen usw. mit Pelzapplikationen tierischer Herkunft unterwegs sind. Sie dienen in der Regel als Verzierung, auf die problemlos verzichtet werden kann. In den letzten Jahren hat dabei Pelz von Marderhunden, meist aus China, auf dramatische Weise zugelegt. So ist inzwischen Kunstpelz teurer in der Herstellung und ein 75cm langer Marderhundpelz wird in Onlineshops bereits für 12 Franken angeboten.

Das Covid-19 Virus zeigt, was passiert, wenn Tiere unter abscheulichsten Bedingungen gehalten werden. Dänemark hat im Herbst 2020 über 17 Millionen Nerze vergast und viele davon noch lebendig in Gruben gekippt, weil bei den geschundenen Geschöpfen Covid nachgewiesen wurde. Die Angst vor den mutierten Viren der Nerze zum Menschen brachte dieses Elend zu Tage.

Quelle: Beobachter. Käfige übereinander gestapelt, So regnet Kot und Urin auf die Tiere herab.
Quelle: Beobachter. Aus einer italienischen Zuchtfarm in der Lombardei.

Es ist wichtig zu verstehen, dass durch den Kauf von Pelzartikeln unermessliches Tierleid verursacht wird und wir unsere Gesundheit und unser Leben auf das Spiel setzen.

Die massiven Folgekosten einer verantwortungslosen Tier- oder anderen Industrie trägt schlussendlich die Allgemeinheit.

Die Dänen graben die Nerze wieder aus und verbrennen sie, da das Grundwasser kontaminiert wurde.

Die erschreckende Beziehung der Chinesen zum Tier

China, der Ausgangspunkt von Sars-Cov-2, verweigert eine lückenlose Aufklärung. Viele Wissenschaftler sehen den plausibelsten Grund in der gigantischen und abscheulichen chinesischen Pelztierzucht. Hier werden vor allem Marderhunde zu Abermillionen gezüchtet. Sie waren bereits bei Sars-Cov-1 als Zwischenwirt identifiziert worden.

Unerträgliche Zustände

Diese Geschöpfe durchleben die Hölle auf Erden. Eng in Käfigen übereinandergestapelt, sodass es Kot und Urin auf die Leidensgenossen unterhalb herabregnet. Den Tieren wird das Fell häufig am lebendigen Leib abgezogen.

Auch Hunde sind in China ein Wirtschaftsfaktor

Und dies, damit der Mensch diese abartige Tierquälerei dann zur Schau tragen kann. Die Branche setzt Milliardengewinne um, weil es den Konsumenten einen Deut schert, woher das Produkt stammt.

Auf einschlägigen chinesischen Onlineshops wird ein echter Pelzkragen für 12 Franken angeboten!

Quelle: SRF Schweizer Radio und Fernsehen

Diese Industrie wird weiter bestehen, solange gedankenlos konsumiert wird.

Russland verzichtete im Gegensatz zu Dänemark auf die Keulung ihrer Nerze. Sie haben stattdessen den Impfstoff „Carnivac-Cov“ entwickelt, ein Sputnik V für Pelztiere. Das Produkt wurde bereits im April 2021 von den russischen Behörden zugelassen.

Was die Chinesen diesbezüglich unternahmen werden wir wohl nie erfahren.

Der Tierindustrie kommt die Hypothese eines Laborunfalls aus dem „Institut für Virologie in Wuhan“ gelegen. Auch weil die aktuelle und vorherige US-Regierung diese These nicht ausschliesst.

NAG-Event 2017

Vor über 20 Jahren gründete Nicole Thakuri-Wick das Kinderheim NAG (Home of New Hopes) in Kathmandu, Nepal.

Die Erfolgsgeschichte ist bewundernswert. Die Schule des Heims ist staatlich anerkannt und bietet eine Qualität, die weit über die öffentlichen Ausbildungsstätten hinausgeht. Ein zentraler Schwerpunkt stellt die Gleichberechtigung der Geschlechter dar. Denn vor allem die Frauenrechte werden in Nepal mit Füssen getreten.

Jedes Jahr findet der NAG-Event statt, an welchem die UnterstützerInnen des Heims und Interessierte über die neuesten Entwicklungen informiert werden.

Filmbeitrag über die Aufnahmeprüfung am NAG

Weitere Infos vom Anlass des 7. Mai 2017 finden Sie auf der NAG-Webseite

www.nagnepal.org

 

Im Züri-Zoo

Für mich stellt der Masoala-Regenwald das absolute High-Light des Zürcher Zoos dar. Eine eindrückliche Anlage, die 2003 ihren Anfang nahm:

Sonnenbad

Auf Abwegen

Hunger

Roter Vari

Riesenschildkröten

Chamäleon

Eröffnung: 30. Juni 2003
Fläche: 11’000 Quadratmeter
Tiere: über 50 Wirbeltierarten
Kosten: CHF 52 Mio.

Wiederaufforstung

Infolge der Indien-Blockade wurde letzten Winter kaum mehr Gas nach Nepal geliefert. Viele mussten daher Holz zum Kochen und Heizen verwenden, welches nun dringend wieder aufgeforstet werden muss.

NAGs sechste Klasse hat sich diesem Problem angenommen. Jede Woche werden neue Pflanzen gesetzt und das Land von Müll befreit.

GreenRevo (8)

GreenRevo (5)

Weitere Fotos auf www.nagnepal.org